RH #338Interview

LINDEMANN

Sex, Schnaps & Schlägereien

LINDEMANN

Während Rammstein pausieren, bringt Sänger Till Lindemann zusammen mit Hypocrisy/Pain-Mastermind Peter Tägtgren das Debütalbum „Skills In Pills“ seines Solo-Projekts LINDEMANN heraus. Dass das deutsch-schwedische Duo mehr als eine nüchterne Geschäftsbeziehung verbindet, merkt man sofort beim Treffen mit den beiden im Berliner Soho Haus. Die Stimmung ist entspannt bis ausgelassen, die Chemie zwischen den Musikern kumpelhaft, und der als zurückhaltend geltende Lindemann lacht während des Interviews das ein oder andere Mal schallend über seinen skandinavischen Kollegen.

Till, wann hast du zum ersten Mal von Peter Tägtgren gehört?

Till: »Ich glaube, dass ich durch einen Pain-Videoclip auf MTV auf ihn aufmerksam geworden bin. Ich hörte die harten Gitarren und den Bass. Das gefiel mir.
Ich bin ja eher ein Gothic-Typ und stecke nicht so tief im Heavy Metal. Neben Ministry und Nine Inch Nails habe ich vor Konzerten in der Garderobe aber immer Pain-Songs zum Aufwärmen gehört.«

Wann habt ihr euch zum ersten Mal persönlich getroffen?

Peter: »Das muss 1999 oder 2000 gewesen sein. Rammstein arbeiteten in Stockholm an ihrem „Mutter“-Album, und ich war in der Stadt, um Pain zu promoten. Nach getaner Arbeit hing ich abends in Bars rum, in denen wir uns sahen. Einige Zeit später besuchte ich in Nordschweden einen Club, in dem es chaotisch zuging. Ich sah Till und Flake (Lorenz, Rammstein-Keyboarder - cs) in einer Schlägerei mit irgendwelchen Einheimischen, ging dazwischen und half.«

Ihr...

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