RH #338Interview

CRADLE OF FILTH

Komplett verhext

CRADLE OF FILTH

Besetzungswechsel, ein zensiertes Cover, Spukgeschichten, Aufregung um nackte Haut und ein neues Album mit dem Titel „Hammer Of The Witches“. Alles beim Alten also bei CRADLE OF FILTH? Nicht ganz.

Eigentlich ein Jammer, dass es „Wetten, dass..?“ nicht mehr gibt. Welche Bühne hat man jetzt noch für im Kopf abgespeicherte Lexika des unnützen Wissens, um Herausforderungen anzubieten wie: „Wetten, dass ich sämtliche Line-up-Wechsel von CRADLE OF FILTH der letzten 24 Jahre auswendig weiß?“ Zumindest Daniel Lloyd Davey alias Dani Filth, das einzige verbliebene Originalmitglied, weiß darüber genau Bescheid. Auf die Frage, wie viele Musiker die britische Black-Metal-Operette mittlerweile verschlissen hat, antwortet der Obervampir wie aus der Pistole geschossen:

»38!«

Das ist schon ein anständiger Leichenhaufen, der seit dem letzten Album „The Manticore And Other Horrors“ (2012) noch einmal ein wenig angewachsen ist. Was die Frage nahelegt, warum es eigentlich so schwierig ist, gemeinsam mit Mr. Filth in einer Band zu spielen.

»Ich weiß, du wirst mir das jetzt nicht glauben, aber in unserer gesamten Karriere haben wir nur zwei Mitglieder gefeuert, und zwar 1996 nach „Dusk… And Her Embrace“ und 1998 nach „Cruelty And The Beast“ (er meint Keyboarder Damien Gregori und Drumtier Nicholas Barker - wlk). Wer bei CRADLE OF FILTH spielt, hat eben viele Verpflichtungen und noch mehr Verantwortung, sowohl gegenüber der Band als auch den Fans. Damit können viele Leute nicht umgehen, vor allem...

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