RH #338Interview

ARCHITECTS OF CHAOZ

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

ARCHITECTS OF CHAOZ

Mit ihrem Debüt „The League Of Shadows“ sorgen ARCHITECTS OF CHAOZ weltweit für Aufsehen. Ungewöhnlich für eine Newcomer-Band – wenn nicht hinter der deutsch-britischen Truppe Paul Di´Anno stecken würde. Im Interview erklärt uns der ehemalige Iron-Maiden-Sänger, wieso er auf keinen Fall persönlich im Bandnamen auftauchen wollte.

Als wir bei Paul in England durchklingeln, ist der Frontmann gerade auf 180 und muss erst mal gehörig Dampf ablassen:

»Ich bin ziemlich angepisst, weil die Metal-All-Stars-Tour abgesagt wurde. Keiner scheint zu wissen wieso, und alle sind sauer deswegen, aber der Einzige, der den ganzen Ärger abbekommt, bin ich, denn der Typ, der das Ganze veranstaltet, ist mein Manager. Ich bin also nicht gerade glücklich momentan (lacht). Außerdem habe ich wegen der Tour meine Knie-Operation verlegen lassen, und nun wird sie frühestens in einem halben Jahr stattfinden. Das geht mir tierisch auf den Sack. Ich werde die kommenden Konzerte im Sitzen singen müssen, weil ich so heftige Knieschmerzen habe. Im Moment bin ich ziemlich aufgebracht.«

Es gab sogar Berichte, denen zufolge du überlegt haben sollst, dich wegen deines Knies aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen.

»Das habe ich auch schon gehört, allerdings stimmt das nicht. Ich wollte lediglich die Iron-Maiden-Geschichte ruhen lassen, um mit ARCHITECTS OF CHAOZ weiterzukommen. Außerdem wollte ich natürlich eine Auszeit nehmen, damit mein Knie wieder in Ordnung kommt, aber dafür ist es inzwischen zu spät. Da ist...

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