RH #338Interview

HIGH ON FIRE

»Es ist das Brot, Dude!«

HIGH ON FIRE

Frontmann Matt Pike lebte sein Leben so schonungslos, wie es die harsche Musik von HIGH ON FIRE vermuten lässt. Erst nach 20 Jahren exzessiven Alkoholkonsums und einem Entzug merkte der Kalifornier, dass er auch nüchtern und nicht nur im Vollrausch komponieren kann. Das Ergebnis nennt sich „Luminiferous“ und kann sich hören lassen.

»Sorry, ich hänge gerade mit einigen Freunden rum, während ich mit dir spreche«, eröffnet Matt unser Telefongespräch. »Ich lege bis nach meinem Geburtstag eine kleine Tourpause ein. Ich habe am 3. Juni Geburtstag - genau wie Kerry King, Mike Tyson (der hat am 30. Juni - rb) und Curtis Mayfield. Von wo aus rufst du an?«

Dortmund.

»Da war ich schon. Dortmund, huh? Da habe ich schon mal eine Show gespielt, Dude!«

Du warst wahrscheinlich schon überall.

»Ja, ich komme so gut wie gar nicht nach Hause. Aber das ist mir egal. Ich versuche, das Gesicht der Musikwelt zu verändern. (Zu jemandem im Hintergrund:) Jesus Christ, you´re a dick. Sorry, stört dich das Gerede?«

Ähem, ja, es ist teilweise schwer, dich zu verstehen.

»Ah, okay, Dude. Ich gehe mal vor die Tür. (Pause) Jetzt besser, Dude?«

Ja, danke, Matt! Wie bekommst du derzeit dein Privat- und Tourleben unter einen Hut?

»Meine Verlobte hat mich genau deswegen verlassen (autsch - rb). Ich habe derzeit kein Privat- oder Familienleben. Ich bin meist auf Tour und spiele jeden Tag Gitarre (lacht). Das ist mein Ding, Dude! Wenn ich mal frei habe, ziehe ich mich in meine kleine „Man Cave“ in Oakland...

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