RH #338Interview

ADRAMELCH

Ein Grabstein aus Vinyl

ADRAMELCH

Das nennt man einen Abgang mit Stil. Mit „Opus“ haben ADRAMELCH ihr letztes, dafür aber saustarkes Album am Start. Mit den Beschreibungen „progressiv“, „innovativ“ und „einzigartig“ soll man gewählt umgehen, bei den Italienern passen aber alle drei Begrifflichkeiten wie die Faust aufs Auge. Sänger Vittorio gibt uns Auskunft rund um das Ende der Band, wirft aber auch einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft.

„Opus“ ist leider euer letztes Album. Was sind die Gründe?

»Das Hauptmerkmal unserer Band waren immer die einzigartigen Kompositionen von Gitarrist Gianluca. Er driftete aber zunehmend von unserem Stil weg und legte andere musikalische Schwerpunkte, die weniger mit ADRAMELCH zu tun haben. Vor diesem Hintergrund wollte er aufhören. Ohne ihn geht es natürlich nicht, denn dann wären es nicht mehr ADRAMELCH.«

Wie war es, im April beim Keep It True kurz auf die Bühne zu kommen, um sich zu verabschieden?

»Das waren ambivalente Momente. Es war zugleich schön, aber auch traurig. Weil wir dort nicht aufgetreten sind, hatten wir da eigentlich gar nichts zu suchen. Dennoch war es auch eine Verpflichtung zu kommen, da unser Label das neue Album dort exklusiv vermarktete und den Verkauf startete. So war unser Besuch eigentlich der Abschiedsakt der Band, weil wir da viele Fans und Partner noch mal treffen konnten. Daher habe ich die Jungs wegen des Trips nach Lauda angesprochen, und Fabio und Gianluca kamen mit. Auf dieser Bühne zu stehen, hat auch wieder viele Erinnerungen...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.