RH #338Interview

BAD COMPANY

Die Fackel wandert weiter

BAD COMPANY

Mit ihren ersten beiden Alben „Bad Company“ und „Straight Shooter“ haben BAD COMPANY die Hochzeit des Hardrock Mitte der Siebziger entscheidet geprägt. Schlagzeuger Simon Kirke, der zuvor schon mit Free eine Weltkarriere vorweisen konnte, erinnert sich im Rahmen der Wiederveröffentlichung der zwei Scheiben wehmütig an die beste Zeit seines 65-jährigen Lebens.

Simon, ihr habt gerade die ersten beiden BAD COMPANY-Alben überarbeitet herausgebracht. An was hast du dich bei der Arbeit daran erinnert?

»Ich habe nur positive Erinnerungen an die damalige Zeit. Wir hatten gerade unseren Vertrag bei Led Zeppelins Label Swan Song unterschrieben und warteten darauf, unser Debüt aufzunehmen. Zeppelin mussten eine Zwangspause wegen einer Erkrankung von John Paul Jones machen, und Peter Grant, der ja auch unser Manager war, rief uns an und meinte, wir könnten die Zeit nutzen und in Zeppelins gemietetem Studio aufnehmen. Das befand sich in einer Art Schloss in Sussex, in dem wir auch wohnten; dort haben wir dann das erste Album innerhalb von zehn Tagen eingespielt. Das Haus war so groß, dass wir unsere Instrumente überall verteilten, ich zum Beispiel hatte mein Schlagzeug im Keller aufgebaut, Mick Ralphs und Paul Rodgers ihre Gitarren im Wohnzimmer, und unser Bassist Boz Burrell spielte im Heizungskeller. Ronnie Lanes mobiles Studio befand sich direkt vor dem Schloss in einem Caravan. Wir waren so gut vorbereitet und eingespielt, dass das Ganze sehr schnell von der Hand ging. Die Basic-Tracks waren innerhalb von nur drei oder vier Tagen im Kasten.« ...

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