RH #337Krach von der Basis

KOMMANDANT

Der Untergang

KOMMANDANT

War Metal bekommt bei den amerikanischen Extrem-Metallern KOMMANDANT eine ganz andere Bedeutung: Nicht nur musikalisch, sondern auch visuell und inhaltlich herrscht hier totale Endzeit-Atmosphäre. Warum der Menschheit das Ende naht, verrät uns Gitarrist James.

Glückwunsch zu eurem mächtigen dritten Album „The Architects Of Extermination“. Ich mag´s, weil es so düster, zerstörerisch und intensiv ist, außerdem vermittelt es eine unfassbar apokalyptische Atmosphäre. Wie kreiert ihr derart extreme Musik?

»Von Beginn an haben wir es uns mit KOMMANDANT zur Aufgabe gemacht, eine ästhetische wie auch musikalische Atmosphäre zu kreieren, die wir selbst gerne spüren würden. Wir ziehen unsere Kreativität aus vielen Quellen, aber schon auf „The Draconian Archetype“ und stärker noch auf der neuen Platte thematisieren wir die in der Kultur wachsende Dominanz von Nihilismus und Endgültigkeit sowie die Gegenbewegungen, die die ganze Realität ablehnen und das bis hin zu absurden Sphären der Irreführung treiben. Das ist nicht mal im Kern eine politische, sondern eher eine gesellschaftliche und kulturelle Beobachtung. Die Politik ist lediglich eine Reaktion auf diese Dinge, eine weitere Facette des Mahlstroms.«

Auffällig ist auch, dass ihr in den Songs viel mit Spannungselementen spielt, die einerseits gefährlich, andererseits nahezu majestätisch wirken. Arbeitet ihr diese Elemente bewusst ein, oder entstehen sie spontan während des Songwritings?

»Nichts, was wir tun, überlassen wir dem...

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