RH #337Interview

ARCTURUS

Trink, Brüderlein, trink

ARCTURUS

Die lange in der Versenkung verschwundenen Experimental-Blackies ARCTURUS legen mit „Arcturian“ das bisherige Überraschungs-Comeback des Jahres vor. Sänger ICS Vortex philosophiert über das Wesen der Angst, gemeine Ex-Bandkollegen und ungewöhnliche Aufnahmetechniken.

ICS Vortex alias Simen Hestnæs ist eher kein Freund der leisen Töne. „Willkommen zur letzten ARCTURUS-Show aller Zeiten!“, trompetete der Sänger am 16. April 2007 von einer Bühne im australischen Melbourne. Was macht der Mann acht Jahre später? Gibt Interviews für ARCTURUS, die mit einem neuen Album namens „Arcturian“ auf der Matte stehen und ihre Reunion bereits 2011 bekanntgegeben haben. War die Ansage vom Ende aller Dinge also überhaupt ernst gemeint?

»Hehehe, nö. Wir haben uns backstage noch darüber unterhalten, ob wir so eine Aussage überhaupt machen sollten, aber es war uns auf alle Fälle klar, dass wir eine Pause brauchen würden. Wir hatten es satt, uns dauernd mit Leuten rumzuärgern, die uns mit Fragen nach einem neuen Album nerven, daher war die Ankündigung eines vermeintlichen Endes ein logischer Schritt. Ich weiß schon: Wir reihen uns damit ein in die Riege an Bands, die sich auflösen, damit sie unter großem Getöse eine glorreiche Reunion verkünden können. Mittlerweile können wir das aber nachvollziehen, denn man realisiert oft nicht, was man an einer Sache hat, bevor man sie verliert. Man muss es ja nicht gleich so machen wie Kiss, die nach einer Reunion-Tour ihre letzte Tour durchziehen und dann...

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