RH #337Interview

DEW-SCENTED

Ein Hammer aus Holland

DEW-SCENTED

Wenn am 12. Juni mit „Intermination“ das zehnte Album der Thrasher DEW-SCENTED im Tiefflug daherkommt, hat die Combo um Frontmann Leif „Leffe“ Jensen bemerkenswerte 23 Jahre auf dem Buckel. Dass man in dieser Zeit kein bisschen leiser geworden ist und sich im Laufe der Dekaden eindrucksvoll von dem Stempel, Deutschlands Antwort auf Slayer zu sein, mit einem mittlerweile sehr eigenständigen Stil befreit hat, davon zeugt der neueste, von Soundguru Dan Swanö endveredelte Longplayer, ganz sicher eines der abwechslungsreichsten Alben der Bandhistorie.

Herr Jensen ist bestens drauf, als wir ihn per Handyanruf im Auto erreichen, wo das geborene Nordlicht mitsamt seinen DEW-SCENTED-Jungs auf dem Weg zu einem Konzert in Heidelberg ist. Dass die Band mittlerweile zu vier Fünfteln aus Holländern besteht, hat beim Entstehungsprozess von „Intermination“ durchaus eine Rolle gespielt.

»Wir haben unser Headquarter mittlerweile in Den Haag aufgeschlagen, wo die anderen Jungs wohnen und wo wir regelmäßig proben. Unser Schlagzeuger Koen Herfst hat sich vor zwei Jahren in Den Haag ein eigenes Studio aufgebaut, dort haben wir auch die neue Scheibe aufgenommen. Den Mix hat dann Dan Swanö in seinem legendären Unisound getätigt.«

Apropos Dan Swanö: Ihr habt 1998 schon einmal mit Dan kollaboriert, damals im Zuge der Produktion eures zweiten Albums „Innoscent“. Wie kam es zur erneuten Zusammenarbeit?

»Der Kontakt zwischen Dan und mir ist seit der gemeinsamen Tour 1996 mit Edge Of Sanity nie...

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