RH #337Interview

ARMORED SAINT

Brennpunkt L.A.

ARMORED SAINT

Auch wenn ARMORED SAINT gerne mit der Aussage kokettieren, eine reine Hobby-Band zu sein, ist „Win Hands Down“, das achte Studioalbum ihrer Karriere, einmal mehr ein Highlight in Sachen Power und Melodie. Sänger John Bush über Coolness, ziemlich beste Freunde und den Spirit des 1990 an Leukämie verstorbenen Gitarristen Dave Prichard.

John, ARMORED SAINT sind mittlerweile in der komfortablen Lage, Platten nicht mehr in bestimmten Zeitabständen veröffentlichen zu müssen.

»Zuallererst muss uns eine neue Platte selbst gefallen, denn wir sind die Leute, die sie schreiben und aufnehmen. Hat man keinen Spaß an der eigenen Arbeit, kann man es gleich ganz lassen. Dann kann eine Platte nicht authentisch klingen, was wiederum die Fans spüren. ARMORED SAINT sind nicht mehr die jüngste Band, das Songwriting ist eine große Herausforderung für uns. Joey (Vera, b.) und ich haben den Großteil des Materials geschrieben, und während der Sessions fragten wir uns ständig, ob die Songs kraftvoll genug klingen und wir uns stilistisch weiterentwickeln. Jede neue Nummer muss diesen Qualitätstest bestehen. Deshalb wird es von uns nie eine Folkrock- oder TripHop-Platte geben (lacht). Auch wir experimentieren, wie diesmal beim Song ´Dive´, bei dem ich von einem Piano begleitet werde, aber wo ARMORED SAINT draufsteht, sind auch ARMORED SAINT drin. Das ist das Schöne an unserer Situation: Wir bekommen für unsere Musik nicht so viel Geld, dass wir uns Häuser oder Sportwagen dafür kaufen könnten, also machen wir wirklich nur das, was uns als Musiker erfüllt.« ...

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