RH #336Titelstory

AC/DC

Highway To Heaven

AC/DC

Die „Black Ice“-Tour war eine der erfolgreichsten Konzertreisen aller Zeiten, und auch mit dem in Kürze startenden „Rock Or Bust“-Spektakel werden AC/DC wieder so viele Fans wie keine andere Hard´n´Heavy-Band vor die Bühnen locken. Wir lassen aus diesem Anlass für euch auf den folgenden Seiten über 40 Jahre Rock-Geschichte Revue passieren und ergründen, wie und warum es ausgerechnet Angus, Malcolm & Co. von einem winzigen Club in Sydney bis in die Stadien von Berlin, München, London und L.A. geschafft haben.

Die einzigartige Konzertkarriere AC/DCs beginnt 1971 in Angus Youngs Schlafzimmer in Sydney. Immer wenn die Kumpels seines zwei Jahre älteren Bruders Malcolm vorbeikommen, um diesen zu den Proben ihrer bluesigen Glam-Rock-Band Velvet Underground (nicht zu verwechseln mit dem deutlich bekannteren gleichnamigen Ami-Haufen) abzuholen, zerrt Angus die Jungs in seine kleine Kammer, springt aufs Bett und hüpft wie ein durchgedrehtes Känguru herum, während er auf seiner Gibson SG erstaunlich filigrane und aggressive Rock-Licks zockt. Dass der 16-Jährige, der ein Jahr zuvor wegen notorischer Schwänzerei von der Schule geflogen ist, bei der unpolitischen Skinhead-Gang Town Hall Sharps mitmischt und daher mit kahl rasiertem Schädel und Springerstiefeln herumläuft, macht seine Darbietung nur noch imposanter. Irgendwann dämmert es Malcolm, dass der an Glitzer-Poser wie T. Rex angelehnte Sound, den er mit Velvet Underground fabriziert, vielleicht doch nicht so ganz das Gelbe vom Ei ist. Wenn ein kleiner, magerer Knirps, der wie ein verwahrloster Zwölfjähriger aussieht, im Alleingang mehr Energie versprüht als eine komplette Band, muss insbesondere live noch deutlich Luft nach oben sein. ...

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