RH #336Lauschangriff

SECRETS OF THE MOON

Das Extrem-Metal-Album des Jahres?

SECRETS OF THE MOON

Nach dreieinhalb Jahren Album-Pause ertönt im Spätsommer/Frühherbst endlich wieder ein musikalisches Lebenszeichen der Okkult-Maschinerie SECRETS OF THE MOON: „Sun“ heißt die neue Vision des Kollektivs um Fronter sG. Wir durften bereits jetzt vorab nach Landshut düsen und in V. Santuras Woodshed Studio in das neue Werk eintauchen.

Das Studio-Häuschen liegt inmitten der Prärie, umgeben von nichts als Tannen und dem Horizont. Damit lädt es natürlich sehr dazu ein, sich als Band hier zurückzuziehen und einzig und allein der Musik zu widmen. Ruhe und einen Ort, um sich zu sammeln, hatten SECRETS OF THE MOON nach der zuletzt schwierigen Zeit wohl auch nötig. Nicht nur der Ausstieg von Drummer und Langzeitmitglied Thelemnar war zunächst ein Verlust für die Band, sondern auch der Suizid der ehemaligen Bassistin LSK: »Sie ist auf der neuen Platte aber allgegenwärtig und durchwirkt sie wie ein Geist«, erklärt Gitarrist Ar offen.
Sichtlich davon gestärkt und inspiriert, erklingen die ersten schaurig-schönen Töne des Openers ´NO MORE COLOURS´. Von null auf hundert packen einen die Klänge, und die Reise beginnt. Die Gitarren heulen und ziehen den Hörer mit in einen reißenden Strom des Verderbens und gipfeln in absoluter Endzeit-Atmosphäre. Getragen wird das Ganze von der neuen Gesangsfacette sGs: Mit sauberen, klaren und sphärischen Tönen überrascht der einstige Schreihals auf „Sun“.

„Sphärisch“ ist das passende Stichwort, denn wie auf fast allen SOTM-Alben wird man auch auf diesem...

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