RH #336Krach von der Basis

SCARAB

Tod auf dem Nil

SCARAB

Mit „Blinding The Masses“ gaben SCARAB aus Ägypten vor sechs Jahren bereits eine beeindruckende erste Vorstellung. Auf „Serpents Of The Nile“ zeigt sich der technisch anspruchsvolle Death Metal des Sextetts weiter gereift und gefällt mit technischem Anspruch und elegant eingewobenen orientalischen Einflüssen. Wir sprachen mit Sänger Sammy Sayed.

„Serpents Of The Nile“ ist bereits euer zweites Album. Da ihr euer Debüt allerdings selbst veröffentlicht habt, gehe ich davon aus, dass viele Leser noch nie etwas von euch gehört haben. Kannst du uns ein bisschen was über die Geschichte der Band erzählen?

»Es begann damit, dass Al Sharif Marzeban (g.) die Band Hate Suffocation gründete und nach Musikern suchte, die seine Leidenschaft für Death Metal teilten. Das Line-up änderte sich oft, bis Hatem El Akkad (dr.) und Tarek Amr (g.) dazustießen, die auch heute noch dabei sind. Als dann später Mohamed „Bombest“ El Sherbieny (b.) und ich einstiegen, hatte die Band eine ganz andere Aura. Es musste sich etwas tun, um dem gerecht zu werden. Also wurde der Bandname in SCARAB geändert. Was der Skarabäus als Symbol verkörpert, hat uns alle schon immer sehr inspiriert. Es ist einfach unvermeidlich, nicht von der uralten ägyptischen Geschichte inspiriert zu sein, wenn du in Ägypten lebst.«

Erzähl uns bitte, wie es um die Metalszene in Kairo und im Rest des Landes bestellt ist.

»Man versucht, die Schwierigkeiten zu überwinden. Es gibt zum Beispiel nicht genügend gute Studios, in denen man mit...

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