RH #336Krach von der Basis

MACABRE OMEN

Keiner kämpft wie Quorthons Kinder

MACABRE OMEN

Alexandros Antoniou hat sich für sein zweites Album Zeit gelassen, doch am Ende ist „Gods Of War - At War“ ein großer Wurf mit Kreuzüber-Potenzial geworden, der Freunde von traditionellem bis zu extremem Metal begeistern dürfte. Zu schade, dass der Wahl-Engländer wohl nie auf die Bretter steigen wird. Diagnose: akutes Bathory-Syndrom.

Warum hat es so lange gedauert, die Scheibe fertigzustellen?

»Der erste Entwurf zu „Gods Of War - At War“ ist schon fast drei Jahre alt, doch der unerwartete Tod meines Vaters zwang mich dazu, eine vorübergehende Pause einzulegen. Die Arrangements wurden ein wenig abgeändert, und innerhalb nur dreier Tage Anfang März 2011 entstand ein zusätzlicher Song. ´From Son To Father´ war der letzte, den wir mit aufs Album packten, bevor wir in den Priory Studios mit den Aufnahmen anfingen, die fast ein ganzes Jahr dauerten.«

Dem Album liegt augenscheinlich ein Konzept zugrunde. Handelt es sich um eine erzählte Geschichte oder nur um einen thematischen roten Faden?

»Es wirkt zunächst wie ein Konzept, ist aber keins im eigentlichen Sinne - ein Eindruck, den ich bei all meinen Projekten erwecken will. Es deckt mehrere Bereiche ab: Leben und Tod, Krieg und hellenischer Stolz. Diese Themen greifen dergestalt ineinander, dass ein sehr persönliches Album daraus wurde. Zum ersten Mal habe ich die Texte im Booklet abdrucken lassen, so dass der Hörer in die Materie eintauchen und an der Reise teilnehmen kann - meiner Reise.«

Warum befassen sich griechische...

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