RH #336Krach von der Basis

UNREST

Happy End mit Hindernissen

UNREST

Das schlichtweg „Grindcore“ betitelte Album von UNREST könnte tatsächlich ein Referenz-Eintrag im entsprechenden Gerne-Schulbuch sein, denn das Teil ist ein auf den Punkt komponierter Knaller. Dabei teilt sich das US-Trio den Bandnamen u.a. mit einem deutschen True-Metal-Urgestein, einer amerikanischen Indie-Rock-Band und einer jüngeren Crust-Kapelle aus Münster. Das bringt Verwechslungsgefahr mit sich.

»Inzwischen ist uns das mit der Verwechslungsgefahr klar. Wir wussten bis vor kurzem auch gar nicht, dass diese Indie-Rock-Band sogar ziemlich groß ist. Nun ja, shit happens«, zuckt Gitarrist Steve Jansson mit den Schultern.

Nicht uninteressant ist der Background, dass sich diese UNREST hier schon 2006 gründeten, zwischendurch eine längere Weile pausierten und ihr vor Ewigkeiten angefangenes Album erst jetzt fertigstellten und veröffentlichten.

»Ursprünglich hatten wir die Band mit der Intention gestartet, wie Nasum zu klingen. Im Endeffekt taten wir das nicht wirklich, aber dem ästhetischen Anspruch, eingängige Grindcore-Songs mit Wiedererkennungswert zu machen, wurden wir wohl gerecht.«

Dabei gab´s für den zwischenzeitlichen Split gleich zwei Gründe:

»Die Kurzfassung ist, dass wir ursprünglich nicht wirklich zufrieden mit den Aufnahmen waren, während wir uns auch noch schlichtweg mit anderen zeitraubenden Dingen beschäftigen mussten. Wir hatten eh schon in Etappen daran gearbeitet. Den Songs, die dabei etwas später entstanden, hört man wohl auch einen größeren...

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