RH #335Krach von der Basis

SATURNALIA TEMPLE

Es kommt!

SATURNALIA TEMPLE

In den Neunzigern wirkte Tommie Eriksson in Bands wie Nocturnal Rites und Therion mit. Inzwischen folgt er seiner ganz eigenen Vision mit SATURNALIA TEMPLE, die gerade mit „To The Other“ ihr drittes Album vorgelegt haben.

Musikalisch wurzelt die Vision von SATURNALIA TEMPLE im Doom. Die Band zelebriert diesen schroff und hypnotisch zugleich und reicht dabei in ihrem okkult geprägten Hintergrund ein ganzes Stück tiefer als andere Acts, die sich Ähnliches auf die Fahne schreiben.

»Ich sehe uns schon in unserer eigenen Nische, hauptsächlich durch die drakonische, düstermagische Bewegung geprägt, zu der wir gehören. Nach mehr als 20 Jahren mit Düstermagie und Metal-Musik entstand diese Band für mich wie eine natürliche Schwingung«, deutet Eriksson seinen Background an und fährt in Sachen Band-Konzept fort: »Wenn ich für SATURNALIA TEMPLE schreibe, spiele und produziere, bin ich hauptsächlich von meinen langjährigen Studien und der Praxis bezüglich düsterer Magie inspiriert. Die Verbundenheit mit dunklen „Spirits“ ist das, was meine Ohren und Hände führt.«

Dass man es dabei nicht mit einem übergestülpten Image zu tun hat, sondern mit dem tatsächlichen Lifestyle des Bandkopfs, ist im Anschluss schnell geklärt:

»Ich bin Gründungsmitglied des Dragon Rouge, eines schwedischen Düstermagie-Ordens. Ich habe mit „Mörk Magi“ ein schwedisches Buch über düstere Magie veröffentlicht, außerdem zahlreiche Artikel sowohl auf akademischem Level als auch in magischen Kreisen, und ich halte...

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