RH #335Krach von der Basis

WEAK ASIDE

Die Artillerie ist da

WEAK ASIDE

Fünf Jahre nach dem Debütalbum „Ghostleader“ bringen WEAK ASIDE aus Norddeutschland ein neues schweres Geschütz in Stellung, um die nächste Offensive einzuleiten. Und mit den elf Death-Metal-Granaten zwischen Bolt Thrower und Fearer dürften Tom Zorn und seine Mannschaft den einen oder anderen Volltreffer erzielen.

Tom, seit eurem Debütalbum „Ghostleader“ sind fünf Jahre ins Land gezogen. Warum hat es so lange gedauert, den Nachfolger an den Start zu bringen?

»Ja, die Zeit ist echt schnell vergangen, und außer für Bands wie Morbid Angel oder Metallica sind fünf Jahre eine lange Zeit. Aber wie es bei vielen anderen Bands auch der Fall ist, hat uns das Pech - oder Glück - der Besetzungswechsel verfolgt. Ein halbes Jahr nach dem Release von „Ghostleader“ haben sich 75 Prozent der WEAK ASIDE-Manschaft aus dem Staub gemacht. Für ein weiteres Jahr haben mir befreundete Musiker aus Emden die Stange gehalten, um live weiter präsent sein zu können. Seit nunmehr drei Jahren sind Drummer Marc und Basser Alex ein fester Bestandteil von WEAK ASIDE. Einen weiteren Besetzungswechsel hatten wir vor anderthalb Jahren an der Leadgitarre, wo uns seitdem Luke zur Seite steht. Wenn man die Besetzungswechsel, das Anlernen der Songs und das Livespielen abzieht, ist die neue Scheibe in einem Jahr entstanden. Das ist doch ein guter Schnitt.«

Mein Eindruck ist, dass „The Next Offensive“ abwechslungsreicher geraten ist als „Ghostleader“. Worin siehst du die Hauptunterschiede? Wolltest du bewusst Dinge...

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