RH #335Interview

MORGOTH

Heino? Nein danke!

MORGOTH

Das nennt man wohl einen Paukenschlag! Nein, nicht die Tatsache, dass sich das Death-Metal-Urgestein MORGOTH 2011 nach 14-jähriger Auszeit für diverse Festivalauftritte reformierte. Es ist auch nicht sonderlich überraschend, dass die Sauerländer infolge hervorragender Resonanzen wieder Blut geleckt und nun mit „Ungod“ das erste Studioalbum seit 19 Jahren rausgehauen haben. Aber...

...es ist sehr wohl ein Paukenschlag, dass sich Harry Busse (g.), Sebastian Swart (g.), Marc Reign (dr.) und Sotirios Kelekidis (b.) kurz vor den Aufnahmen des vierten Longplayers der Bandhistorie von Stammsänger und Gründungsmitglied Marc Grewe trennten und mit Karsten „Jagger“ Jäger (Disbelief) in Windeseile einen Nachfolger präsentieren konnten, der zudem einen ausgezeichneten Job beim Einsingen von „Ungod“ gemacht hat.

Bei Sebastian Swart spürt man den Drang, zu betonen, dass Marc Grewe nicht gegangen IST, sondern gegangen WURDE, wobei das Waschen schmutziger Wäsche in aller Öffentlichkeit selbstredend vermieden wird.

»Vier Leute in der Band haben gesagt, dass sie nicht weiter mit Marc zusammenarbeiten wollen, das ist Fakt. Marc und ich sind seit 25 Jahren befreundet gewesen, Harry und Marc sogar seit 30 Jahren, aber leider ist es so, dass in den letzten Jahren sowohl auf privater als auch auf professioneller Ebene Dinge eingetreten sind, die eine weitere Zusammenarbeit unmöglich gemacht haben. Ich bitte um Verständnis, dass ich an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen möchte.«

Der Split...

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