RH #335Interview

MICHAEL SCHENKER´S TEMPLE OF ROCK

Groove im Kopf

MICHAEL SCHENKER´S TEMPLE OF ROCK

Mit seiner TEMPLE OF ROCK-Band hat MICHAEL SCHENKER das passende musikalische Outlet für seine Kreativität gefunden. Noch schöner: Im Rock-Hard-Gespräch vermittelt der hyperaktive Ausnahmegitarrist den Eindruck, mit sich und der Welt im Reinen zu sein.

Michael, überrascht es dich, dass nach all den Jahrzehnten das Interesse an deiner Person immer noch so groß ist?

»Es ist schön, dass sich die Leute immer noch freuen, mit mir reden zu können. Musikalisch ist es im Rückblick so, dass sich meine Karriere in drei Phasen einteilen lässt: Die erste ist meine Entwicklung als Gitarrist und mein Fokus auf pure self expression, die ich in den Siebzigern für die Achtziger entwickelt habe. In den Achtzigern habe ich bei den Scorpions dann noch mal die „Lovedrive“-Platte eingespielt und so geholfen, die Türen für Amerika aufzumachen. Ich habe Rudolf meine schwarz-weiße Gitarre, mein Markenzeichen, ausgeliehen und ihnen ´Coast To Coast´ geschenkt. Dann habe ich ihn gesegnet, und er hat sich auf den Weg gemacht, während ich mich zurückgezogen und meine eigenen Sachen ausprobiert habe. In der Zeit haben Bands wie die Scorpions, Iron Maiden oder Guns N´Roses das, was in den Siebzigern für die Achtziger gemacht wurde, besser übertragen. Zur Entwicklung der musikalischen Einfachheit für die breite Masse waren die Scorpions und solche Bands viel besser geeignet. Die Jungs von Maiden, Def Leppard oder Guns N´Roses sind ja alles MICHAEL SCHENKER-Fans, und die haben meinen Stil übernommen. Als Rudolf in den Achtzigern in Amerika war, sagte er mir: „Michael, du wirst es kaum glauben - die spielen alle deinen Stil.“ Worauf ich meinte: „Das gibt´s doch nicht. Ehrlich? Das ist ja Wahnsinn!“«...

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