RH #335From the Underground

TYRANT

Auf dem Land gereift

TYRANT

Die große Überraschung beim „Metal Assault“-Festival waren die Briten TYRANT, die mit tollen Songs und erstklassigem Stageacting glänzten. Allerdings ist die Band wahrlich obskur und allenfalls einigen Insidern bekannt. Um dies zu ändern, setzten wir uns mit Sänger Mark Kelser, den beiden Gitarristen Danny Gwilym und Phil Vokins, Bassist Pete Antonius und Drummer Mark Walker zusammen.

Mark Walker: »Wir begannen 1980, als ich gerade mal 14 Jahre alt war. Ich lebte auf einem Bauernhof, und mein Vater ließ uns im Heuschober proben.«
Pete: »Der Schober war aus Stein gebaut und hatte einen tollen natürlichen Hall. Es war sehr inspirierend, dort zu spielen, denn er klang super, so dass es der Platz war, wo der Sound von TYRANT erschaffen wurde. Kurze Zeit später lebten wir alle auf einem großen Bauernhof zusammen. In dem Gebäude hatten wir unser Studio, in dem wir tagtäglich probten und komponierten. Wir wussten, dass wir eine gute Band waren, aber wir kümmerten uns nicht um Promotion und versuchten nie, über die wenigen örtlichen Gigs hinauszukommen.«

Wann und warum hat sich die Band aufgelöst?

Pete: »Es passierte 1984 und hing an verschiedenen Faktoren: dem Fehlen eines Managements, dem Fehlen von Promotion und einer klaren Ausrichtung. Dies kombiniert mit der Uneinigkeit über den Sound der Band führte zu unserer Trennung.«

Mark Kelser: »Ich hatte das Gefühl, dass ich in Cheltenham feststeckte. Da wir nur wenige Gigs spielen konnten und mir klar war, dass London das Zentrum der...

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