RH #334Krach von der Basis

MÖRSER

Kackfett, so ´n Hackbrett

MÖRSER

Auch wenn es inzwischen fast schon einer Floskel gleichkommt, ein altgedientes Krachmacher-Unikat als Vorreiter für irgendwas hinzustellen, kann man dieses Etikett MÖRSER durchaus anheften. Mit Wurzeln, die eher in der Hardcore-Ecke liegen und einem dementsprechenden Erscheinungsbild, dafür aber einem brutalen Sound, der Death Metal am nächsten kommt, sorgten die Bremer schon 1997 mit ihrem Debüt „Two Hours To Doom“ für Aufsehen. Anlässlich des neuesten Albums „V“ kann man da schon mal das Gespräch suchen.

»Na ja, Death Metal war vor allem das Cover. Die Musik war schon eher Hardcore und eigentlich ein nahtloser Übergang von Carol«, spielt Basser Matze auf eine der Vorgängerbands an. »Der Metal-Einfluss kam erst etwas später. Mittlerweile würden wir sagen, MÖRSER machen Grindcore. Oder?«

Ja, sagen wir das mal. Wobei euer Stil schon sehr eigenständig ist.

»Danke fürs Kompliment. Wir meinen auch, dass wir anders klingen als andere Bands in unserem Genre. Aber das denkt sicher fast jede Band von sich. In unserem Fall ist es so, dass wir alles spielen, was einem aus der Band einfällt. Wir meckern zwar auch, weil nicht immer jedem alles gefällt, aber am Ende ist alles erlaubt, solange es eben irgendwie brutal klingt. „Okay, das ist dein Song, und der wird so gespielt“ - so wird nichts ausgewaschen. Es bleibt alles sehr pur, sehr persönlich.«

Bei MÖRSER stehen etatmäßig drei oder vier Shouter auf der Bühne, was sich anscheinend buchstäblich aus einer Bierlaune heraus entwickelte:...

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