KEEP OF KALESSIN

KEEP OF KALESSIN

Fünf Jahre nach ihrem letzten Album und einem kontrovers aufgenommenen Song-Contest-Versuch wagen KEEP OF KALESSIN mit „Epistemology“ ein Comeback.

Wir schreiben das Jahr 2010. KEEP OF KALESSIN gewinnen nach dem norwegischen Vorentscheid mit dem Lied ´The Dragontower´ spektakulär den Eurovision Song Contest, woraufhin eine Welle der Begeisterung für Black Metal über den Erdball schwappt. Aus dem Vorstrafenregister von Gorgoroth werden sämtliche Einträge gelöscht, der Papst schafft sich selbst ab, und das Rock Hard wird zur Pflichtlektüre an sämtlichen Grund- und Mittelschulen. So schön wäre die Geschichte ausgegangen, wenn sie denn so gewesen wäre. Tatsächlich markiert 2010 den Knackpunkt in der Karriere der 1994 gegründeten Band: Die Fans nehmen den Trondheimern die Teilnahme am „Melodi Grand Prix“ mehrheitlich übel, es hagelt hämische Kommentare von Seiten der Szenepolizei, und drei Jahre später wird Sänger Thebon im Rahmen einer Spinal-Tap-verdächtigen Schlammschlacht gefeuert.

2013 erscheint auch die „Introspection“-EP, erstmals in Trio-Besetzung und erstmals mit Gründer und Bandchef Arnt Ove „Obsidian Claw“ Gronbech am Mikrofon. Der pfeift jedoch buchstäblich aus dem letzten Loch und redet sich in Interviews lieber den Frust über seine Midlife-Krise von der Seele:

»Ja, ich war damals an einem Punkt, an dem ich viele Dinge in meinem Leben in Frage stellen musste. Man zahlt einen hohen Preis dafür, wenn man sich 20 Jahre lang in einer Band abarbeitet, die wirtschaftlich...

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