RH #333Smalltalk

KOBRA AND THE LOTUS

Johnny kann´s

KOBRA AND THE LOTUS

KOBRA AND THE LOTUS haben ihren Sound erneut generalüberholt: Klang das selbstbetitelte Vorgängerwerk noch recht aufgeblasen und auf modern getrimmt, gehen die KanadierInnen um Sängerin Kobra Paige auf „High Priestess“ wesentlich erdiger zu Werke.

Kobra, euer neues Album unterscheidet sich durch den natürlicheren Sound vom selbstbetitelten Vorgängerwerk. Stammt die Idee zu dem entschlackten Klangbild von Produzent Johnny K?

»Wir hatten ein gemeinsames Interesse daran, den Sound rauer zu gestalten. Eine Sache, die mich an Johnny fasziniert, ist seine Fähigkeit, den Dreck und das rohe Element einer Liveshow im Studio einzufangen. Diesen Ansatz haben wir für jedes einzelne Instrument verfolgt. Anstatt zum Beispiel auf die neuzeitlichen, digitalen Möglichkeiten der Manipulation zurückzugreifen, haben wir Stunden mit Studio-Equipment experimentiert, um den richtigen Gitarren- und Vocal-Sound zu finden.«

Gutes Stichwort: Dein Gesang klingt diesmal sehr natürlich und recht trocken produziert. War es eine Herausforderung für dich, ohne jegliche Effekthascherei zu arbeiten?

»Nein, absolut nicht. Das Album soll die wahren Fähigkeiten der Band demonstrieren und den Leuten klarmachen, wie meine Stimme wirklich klingt. Etwas, das ich live nicht singen kann, nehme ich gar nicht erst auf.«

Welche von Johnny Ks produzierten Werken haben euch am meisten beeindruckt?

»Ich liebe Johnnys Arbeiten für Disturbed. Er weiß einfach, wie man das Beste aus harter Musik rausholt und sie gleichzeitig...

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