RH #333Smalltalk

SYLOSIS

Eier, wir brauchen Eier!

SYLOSIS

SYLOSIS peppen ihren technischen Thrash Metal auch auf dem vierten Album „Dormant Heart“ mit genrefremden Elementen auf. Wir klopften Fronter Josh Middleton auf die Arbeitsweise und Einflüsse der Briten ab.

Josh, ihr hattet letztes Jahr einen Verkehrsunfall, als ihr mit DevilDriver und Trivium auf Tour wart. Wie hat das euer Leben und die Arbeit am neuen Album beeinflusst?

»Es war ein wirklich schwerer Unfall, aber wir sind alle ohne große Verletzungen davongekommen. Es hat aus uns definitiv nervösere Passagiere gemacht und unseren Sinn dafür geschärft, wer unser Fahrer und wie sicher das Transportmittel ist, mit dem wir auf Tour gehen. Bezüglich des Albums: Es war schon komplett geschrieben, als der Unfall passierte, von daher hatte das keinen Einfluss.«

Ihr verfolgt auf „Dormant Heart“ ein recht organisches Soundgebilde, obwohl viele Hörer euch eher dem modernen Metal zurechnen. Ist es schwer, beim Sound die richtige Balance zu finden, ohne den nötigen Punch für diese Art von Musik zu verlieren?

»Wir stehen nicht sonderlich auf Modern Metal, deshalb stammen die meisten unserer Metal-Einflüsse aus den Achtzigern und frühen Neunzigern. Dazu zählen Bands wie die frühen Metallica, Heathen, Forbidden oder Death. Die Alben dieser Bands zeichneten sich immer durch einen bestimmten Vibe und „Leben“ aus. Viele moderne Produktionen klingen hingegen, als würden Roboter spielen. Viele Bands tendieren dazu, die Drums durch Samples zu ersetzen, so dass es wie eine Maschine statt wie...

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