RH #333RH vor 10 Jahren

Conny im Käse-Koma

Rock Hard 213

Dimebag Darrell und Mieszko Talarczyk sterben. Wenigstens bleibt uns Angelo Sasso noch ein paar Jahre erhalten.

Conny springt mit SICK OF IT ALL, 7 SECONDS, SLAPSHOT, UNEARTH, THE BONES und WALLS OF JERICHO in den Nightliner. In Amsterdam zieht´s die Musiker umgehend gen Rotlichtviertel und Coffeeshops, ach nee, ins Van-Gogh-Museum und den nächsten Waschsalon. Einer der Scherzkekse hält allerdings nur wenig von Hygiene und parkt nachts seine Käsemauken direkt am Kopfteil von Frau Schiffbauers Koje. Die fällt daraufhin in komatösen Schlaf, verpasst aber eh nix. Immerhin: SOIA entschuldigen sich später bei Conny für ihre mangelnde Exzessfähigkeit. Die Wall Of Death heißt bei unserer Kollegin vor zehn Jahren übrigens noch „Braveheart-Spiel“, denn außerhalb der Hardcore-Szene ist diese körperliche Ertüchtigung bislang nicht gang und gebe.
»Ich hoffe, ihr vergesst nicht, woher ihr diesen Gag kennt, wenn uns die Schwänze von Papa Roach nachmachen«, ist SOIA-Einpeitscher Lou Koller aber bereits klar, dass es nur ´ne Frage der Zeit ist, bis die von seiner Band erfundene Turnübung im Mainstream landet. Dass es selbst in den härtesten Pits keineswegs darum geht, sich gegenseitig die Knochen zu zertrümmern, kommt allerdings auch in der Hardcore-Community bei manchen Leuten nicht an. Nach 16 (!) Nasenbrüchen erscheint eine britische SOIA-Anhängerin vorsichtshalber mit ´ner modischen Eishockey-Maske zum Gig.

Apropos modisch: Bei den Live-Reviews entdecken diverse Rock-Hard-Mitarbeiter den...

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