RH #333Lauschangriff

ENSIFERUM

Gegen den Rest der Welt

ENSIFERUM

Kaum jemand jongliert so schön mit kitschiger Epik und kräftigem Arschtritt wie die Pagan-Metaller ENSIFERUM. Am 20. Februar werfen die Finnen ihr neues Langholz „One Man Army“ in die Schlacht.

Das druckvolle Metal-Fundament wird auch auf dem kommenden Album durch stramme Heldengesänge, megaeingängige Keyboards und in die Beine gehende Grooves – je nach Standpunkt – angereichert bzw. verwässert. ENSIFERUM beherrschen diese Balance inzwischen vorzüglich und lächeln sämtliche Vorwürfe souverän weg:

»Wir können es uns leisten, schlechte Kritiken zu ignorieren, und begehen weiterhin fröhlich kommerziellen Selbstmord«, grinst der nicht nur für einen Finnen ziemlich redselige Bassist Sami Hinkka. »Natürlich gab es auf historischen Schlachtfeldern keine Keyboards, aber auch keine E-Gitarren und erst recht keine Computer, von denen Leute solche Meckereien hätten verschicken können. Also machen wir einfach, worauf wir Bock haben. Wir wollten auf jeden Fall wieder etwas schneller werden und mehr nach unserem Live-Sound klingen.«

Die Aufnahmesessions in den ostfinnischen Astia Studios unter der Aufsicht von Produzent Anssi Kippo waren dennoch härter denn je.

»Er hat uns den Arsch aufgerissen und so lange gequält, bis ihm ein Take wirklich gefiel. Wir haben eine richtige Vorproduktion gemacht, und ich habe an meinen Bassparts nicht drei Stunden, sondern drei Tage gesessen. Es gibt weder Schlagzeugtrigger noch Clicktracks. Wir sind alte Leute und keine Pro-Tools-Metaller (lacht).«

Mal...

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