RH #333Krach von der Basis

MYSTICUM

Always Hardcore

MYSTICUM

Das norwegische Trio MYSTICUM rief mit seinem Debüt „In The Streams Of Inferno“ ein eigenes Untergenre ins Leben: den Industrial Black Metal. Der Einsatz eines Drumcomputers und Beats am Rande des Hardcore-Techno versetzten die Szene 1996 in Aufruhr, danach verschwanden MYSTICUM von der Bildfläche. 18 Jahre später haben sie es endlich geschafft, den Nachfolger ihres Kult-Klassikers zu veröffentlichen. General Cerastes, einer der beiden Sänger und Gitarristen der Band, stellt im Interview klar: MYSTICUM mögen älter und reflektierter geworden sein - allerdings kein bisschen leiser.

War es einfach oder schwierig „Planet Satan“ aufzunehmen, nachdem ihr endlich damit begonnen hattet?

»Die Aufnahmen selbst liefen überraschend gut, aber es gab einige physische Schwierigkeiten im Studio. Die vielen Jahre ohne Schreigesang führten zu Beinahe-Bewusstlosigkeit und zerfetzten Stimmbändern auf fast allen Tracks, weshalb wir nach jeder Sitzung eine tagelange Pause einlegen mussten.«

Seid ihr mit den bisherigen Reaktionen auf das neue Album zufrieden?

»Die Reaktionen unserer Die-hard-Fans, die 18 Jahre gewartet haben, waren überragend. Das Album kam besonders gut an bei anspruchsvollen Hörern mit einem tiefen Verständnis für das, wofür Black Metal steht - und die offen sind für unsere eher mutige und originelle Herangehensweise.«

Es ist kein Geheimnis, dass ihr viele Drogen genommen habt. Inwieweit hat das eure Kreativität beeinflusst?

»Die Neunziger waren ziemlich Hardcore. Oslo war in...

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