RH #333Classic Albums

NUCLEAR ASSAULT

Game Over“ (1986)

NUCLEAR ASSAULT

Päpstlicher als der Papst?

Das NUCLEAR ASSAULT-Debüt „Game Over“ gehört zu den größten Meilensteinen im Bereich des mit Hardcore-Elementen gewürzten Thrash Metal. Wir zerrten Basser Dan Lilker für einen anekdotenreichen Rückblick vors Mikro.

Dan Lilker ist ein echtes New Yorker Original. Als einer der wenigen überzeugten Metalheads wird Danny auch in der ursprünglichen Hardcore-Szene des Big Apple akzeptiert. Ganz im Gegensatz etwa zu Scott Ian von Anthrax (der sich dereinst vergeblich das legendäre NYHC-Logo hat schützen lassen wollen). Dennoch ist es Ian, der Lilker Agnostic Fronts Klassiker „Victim In Pain“ vorspielt. Das legendäre CBGB´s betritt Danny das erste Mal mit seinem Kumpel Craig Setari (u.a. Agnostic Front, Sick Of It All, Cro-Mags): beim Auftritt der in Manhattan, Queens und Brooklyn nur müde belächelten Adrenalin O.D. aus New Jersey. Vielleicht ist es eine glückliche Fügung, dass Dan Lilker gleich im Anschluss an Anthrax´ Debütalbum „Fistful Of Metal“ aus der Band geworfen wird. Der Weg ist damit frei für sein eigenes Projekt NUCLEAR ASSAULT. Dessen erster Longplayer „Game Over“ von 1986 ist ein absoluter Klassiker des Thrash Metal und gilt für nicht wenige als Blaupause des aktuellen Revivals mit Bands wie Municipal Waste, Toxic Holocaust oder Dr. Living Dead!...

Über den Grund der Demission Lilkers bei Anthrax gibt es unterschiedliche Angaben. Eine davon zitiert Dannys Drogenkonsum als entscheidenden Faktor. Lilker kann darüber nur milde lächeln:

»Ich wurde...

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