RH #332Titelstory

DREAD SOVEREIGN

Rabenschwarze Abgründe

DREAD SOVEREIGN

Alan Averill, eine der interessantesten Persönlichkeiten der gegenwärtigen Metal-Szene, hat DREAD SOVEREIGN gemeinsam mit Drummer Simon O´Laoghaire aus der Taufe gehoben, um abseits ihrer gemeinsamen Hauptband spontaner Musik zu erschaffen.

»Bei Primordial sind wir viele Tyrannen; DREAD SOVEREIGN bin ich«, stellt der Sänger als wesentlichen Unterschied heraus. Davon zeugten 2013 bereits die in ein paar Stunden eingespielte EP „Pray To The Devil In Man“ und ein beeindruckender Auftritt beim niederländischen Roadburn Festival. Dort wie in den zunächst exklusiv im Vinyl-Format veröffentlichten drei ersten Songs tat sich neben dem auch Bass spielenden Frontmann vor allem Gitarrist Bones hervor, dessen breite Klangflächen einen Nebenmann an seiner Seite verzichtbar machen.

„All Hell´s Martyrs”, das größtenteils live eingespielte Debütalbum des Trios, ragt im momentan üppig besetzten Doom-Sektor aufgrund seiner Dynamik haushoch heraus, denn die Band bleibt selbst in fast Ambient-artigen Passagen spannend anzuhören, weil die Interaktion der Musiker zu jeder Sekunde spürbar ist. Inhaltlich geht es rabenschwarz zu, während Averill die Abgründe der Historie ausleuchtet oder einfach nur gegen alles Heilige lästert. Unser ausgesuchter Song ´Thirteen Clergy To The Flames´ behandelt mit der sogenannten Häresie von Orléans 1022 die mutmaßlich erste Verbrennung von Ketzern im christlichen Mittelalter und befindet sich auf EP wie Album, wobei die jüngere Einspielung sogar noch zäher ist.

Ala...

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