RH #332Krach von der Basis

THE DEATHTRIP

Lachend in den Untergang

THE DEATHTRIP

Lange war es ruhig um Aldrahn, der um die Jahrtausendwende auf Alben von Dødheimsgard, Thorns und Zyklon-B sang. Nun kehrt der Norweger mit einem neuen Projekt zurück, das so neu gar nicht ist: Der Engländer Paul Groundwell, Geschäftsführer des Labels Peaceville, gründete THE DEATHTRIP bereits vor zehn Jahren, 2007 stieß Aldrahn dazu. Das Debütalbum ist jedoch erst diesen November erschienen. „Deep Drone Master“ beschwört den Sound der Second Wave und wurde von keinem anderen als Snorre W. Ruch abgemischt, dem Gründer von Thorns und Erfinder des norwegischen Black-Metal-Riffings. Im Interview erklären Aldrahn und Paul Groundwell alias Host, warum Black Metal zur Prinzessin wurde - und warum es auch ohne Drogen geht.

Host, mit deiner anderen Band Thine spielst du Progressive Rock. Warum kommst du 2014 plötzlich mit einem Black-Metal-Projekt um die Ecke?

Host: »Ich habe schon 1993 angefangen, Black Metal zu spielen, aber damals entstanden viele Bands, die gute Arbeit leisteten, da musste ich mich nicht auch noch beteiligen. Mitte der 2000er habe ich allerdings nicht mehr viel guten Black Metal gehört. Black Metal war von einer Hexe zu einer Prinzessin geworden. Ich wollte Songs machen, die an die Zeit erinnern, als es im Black Metal mehr um Dunkelheit und Chaos ging. Ich finde übrigens, dass Black Metal heute wieder auf dem richtigen Weg ist.«

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Aldrahn?

Host: »Die Songs auf dem Album habe ich ursprünglich für mich selbst geschrieben. Dann hat...

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