RH #332Interview

CRIPPER

Sperma unter der Haut

CRIPPER

CRIPPER oszillieren auf „Hyëna“ geschickt zwischen alter und neuer Thrash-Schule und konnten für das Scheibchen nicht nur einen Deal mit Metal Blade einfädeln, sondern ihren vierten Longplayer auch souverän auf Platz sechs der Rock-Hard-Richterskala parken. Grund genug, um bei Fronterin Britta „Elchkuh“ Görtz durchzuklingeln.



Falsch verbunden. Definitiv. Das ist mein erster Gedanke, als sich eine zarte Telefonstimme meldet und mir einen unverständlichen Firmennamen und etwas von wegen Abteilung Marketing ins Ohr schmeichelt.

»Hallo Ronny, du bist hier richtig«, gibt sich Britta nach meiner zögerlichen Begrüßung zu erkennen. »Ich habe zu Hause kein Festnetz, deswegen dachte ich, dass du mich besser auf der Arbeit anrufen kannst. (Zu ihren Arbeitskollegen: Es stört euch beide nicht, wenn ich das Interview hier mache?) Alles klar, dann können wir loslegen, ich habe eigentlich auch gerade Feierabend.«


Wie kam es zu dem Deal mit Metal Blade, und was versprecht ihr euch davon?

»Wir haben unsere vorherigen Alben über SAOL rausgebracht, das steht für Service for Artist Owned Labels. Im Prinzip ist es so, dass dir SAOL im Bereich Promotion und Vertrieb alles bieten, was dir ein normales Label auch bietet. Allerdings kannst du dir diese Leistung dort einfach für vier Monate kaufen, danach endet der Support. Du musst auch das finale Produkt selbst anliefern, du presst selber und bist quasi deine eigene Bank. Dafür bekommst du pro verkaufter CD etwas mehr zurück, weil du quasi an...

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