RH #332Interview

THE DUSKFALL

Der Teufel lauert im Tourbus

THE DUSKFALL

Als Mikael Sandorf THE DUSKFALL 2008 völlig überraschend auflöste, trugen die meisten Anhänger feinster schwedischer Melo-Death-Kunst Trauerflor. Was folgte, war ein jahrelanger Kampf, den der begnadete Songwriter und Gitarrist mit seinen eigenen Dämonen auszufechten hatte. Jetzt ist Mikael scheinbar als Gewinner aus dieser persönlichen Auseinandersetzung hervorgegangen, schließlich hat er mit „Where The Tree Stands Dead“ ein neues Knalleralbum am Start und präsentiert sich zudem mit völlig runderneuertem Line-up.

Mikael, schön, dass du mit THE DUSKFALL zurück bist im Geschäft! Was hast du die letzten sechs Jahre getrieben, und warum kam es 2008 zum Split?

»2008 war ich an einem Punkt angelangt, wo ich ein paar grundlegende Dinge in meinem Leben verändern musste. Ich hatte ein massives Alkoholproblem und versank immer mehr in Depressionen. Auch in der Band hatte ich nicht den Eindruck, dass alle an einem Strang ziehen, zudem kotzte mich das Tourleben nur noch an. Die Verführung des Alkohols ist auf Tour einfach zu groß, ich wollte lieber zu Hause bleiben und hatte grundsätzlich keinen Spaß mehr an dem ganzen Drumherum. Also teilte ich den Jungs mit, dass ich THE DUSKFALL auflöse, ohne zu wissen, ob wir jemals wieder zusammenkommen würden. Dann zog ich mich ein paar Jahre komplett zurück, suchte Hilfe und schaffte es, mit dem Trinken aufzuhören und meine Probleme in den Griff zu bekommen. Danach begann ich wieder mit dem Musikmachen und spielte eine Weile mit Oskar (Karlsson,...

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