RH #331Krach von der Basis

SYMBOLIC

Glotze aus!

SYMBOLIC

„Omnidescent“, das dritte Album der aus der Nähe von Ingolstadt stammenden SYMBOLIC, ist ein anspruchsvolles Death-Metal-Album geworden, das absolut scheuklappenfrei durchs Unterholz brettert und dabei neben einer gehörigen Portion Brutalität auch technische Raffinesse und Progressivität offeriert. Sänger Bastian muss zunächst einmal erklären, ob man sich den Bandnamen tatsächlich in Anlehnung an den gleichnamigen Death-Klassiker zugelegt hat.

»Das „Symbolic“-Album von Death spiegelt sehr gut die Mischung aus Progressivität und Eingängigkeit wider, die wir ebenfalls mit unserer Musik verfolgen. Außerdem wollten wir ein einzelnes Wort als Bandnamen. 2005 waren wir der Ansicht, dass SYMBOLIC ein guter Bandname sei, aber über die Jahre haben wir auch immer wieder erfahren müssen, dass der Vergleich mit Death eine Bürde sein kann.«

Wir Schreiberlinge suchen ja immer gerne nach Vergleichen, wenn es darum geht, die Musik einer Band zu umschreiben. Bei euch musste ich zugegebenermaßen kapitulieren, denn scheinbar haben alle fünf Bandmitglieder einen unterschiedlichen Musikgeschmack.

»Ja, das ist wirklich so bei uns, wir haben eine recht bunte Mischung an Musikgeschmäckern in der Band. Unser Schlagzeuger Tobias und ich stehen eher auf die brutale Death-Metal-Schiene, bei mir läuft aber auch schon mal Stoner Rock. Andi, unser Gitarrist, hört eher abgefahrene und progressive Sachen. Neulich kam er mit Conducting From The Grave an, die ihn schwer begeistert haben. Auch Coroner hat er...

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