RH #331Krach von der Basis

MISEO

Der nette Mann

MISEO

Mit ihrem Debütalbum „Lunatic Confessions“ haben die Hessen MISEO einen fetten Death-Metal-Kracher abgeliefert, weshalb wir umgehend bei Gitarrist und Mastermind Ferli durchklingelten.

Ferli, MISEO sind eine noch recht junge Band, und vor eurem Debütalbum „Lunatic Confessions“ habt ihr nur die Drei-Track-MCD „The Dead Will Predominate“ rausgebracht. Allerdings seid ihr in der Szene keine Unbekannten. Du bist noch bei Milking The Goatmachine und Carnal Ghoul aktiv, während euer Drummer Timo auch bei Lay Down Rotten hinter dem Kit sitzt. Warum also jetzt noch eine Band?

»Man könnte fast behaupten, dass ich ein Workaholic bin. Es gab viele Ideen, die ich bei keiner meiner anderen Bands verarbeiten konnte. Von daher kam die Idee auf, was Neues zu starten. Unser Bassist André war auch auf der Suche nach etwas Neuem, weil sich seine Band gerade aufgelöst hatte. Da ich eigentlich Gitarrist bin, wollte ich nicht selbst trommeln. Da kam für mich nur Timo in Frage. Timo ist seit Jahren ein guter Freund und einer der besten Drummer bei uns im Kreis.«

Bei MISEO beschäftigst du dich zum Teil mit sozialkritischen Themen. Ist das der nötige Ausgleich zur Ziegen-Blödelei?

»Ja, klar. Bei Milking The Goatmachine steht der Spaß im Vordergrund. Da will auch keiner ernste Themen hören. Aber man hat natürlich noch andere Sachen zu sagen als Blödsinn.«

Auf eurer Mini-CD hatte man durch die drei sehr unterschiedlichen Songs den Eindruck, dass ihr noch nicht genau wusstet, wohin es gehen soll. Das...

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