RH #331Krach von der Basis

EXECRATION

Augenblick des Todes

EXECRATION

Death Metal aus Norwegen gilt anders als die schwedische (vor allem im Mainstream) und finnische Variante (eher im Untergrund) nicht unbedingt als Gütesiegel, auch wenn gerne unter den Tisch gekehrt wird, dass nicht wenige Schwarzwurzeln, die später groß rauskommen sollten, in ebendiesen Niederungen begonnen haben. Aber wie dem auch sei: Wenn die Grenzen so hübsch-hässlich verschwimmen wie bei EXECRATION, lässt man sich auch augenzwinkernden Mummenschanz wie im Interview mit Trommelknecht Cato Syversrud gefallen.

Euer Stil erinnert uns wieder daran, wie unerheblich eine Unterscheidung zwischen Death- und Black Metal einmal war. Aber dennoch: Seht ihr Gründe für eine Trennung der beiden Subgenres?

»Das Spektrum zwischen beiden Stilen ist recht breit, weshalb an den äußeren Rändern doch jeweils eine ziemlich andere Musik steht. Ich persönlich finde Black Metal spannender, aber zu mischen, so wie es heutzutage immer mehr Bands tun, ist generell eine gute Sache. Man darf sich in kreativer Hinsicht nicht selbst einschränken, sonst wird das nie etwas mit der eigenen Identität einer Band.«

Na ja, eure aktuellen Bandfotos, unterbelichtet und mit Pentagramm, sprechen aber eine ziemlich orthodoxe Sprache.

»Das ist eben nur ein Bild und kein Glaubensbekenntnis. Die Symbolik betrifft einige der Themen, die wir auf „Morbid Dimensions“ behandeln: Transformation, Portale, Umbruch und Tod.«

Dazu passt der mäandernde Charakter eurer Musik. Die Stücke entstanden bestimmt nicht im „Cut and...

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