RH #331Interview

THE GERMAN PANZER

»Wir sind nicht Sabaton«

THE GERMAN PANZER

Im Oktober-Heft waren wir mit Schmier noch auf Zeitreise in die Achtziger. Nun treffen wir den Destruction-Frontmann im Hier und Jetzt. THE GERMAN PANZER heißt das teutonenstählerne neue Allstar-Projekt des Sängers und Bassisten, das soeben sein Debüt „Send Them All To Hell“ vorgelegt hat.

Schmier, eigentlich hast du mit Destruction genug zu tun. Wo kommt also plötzlich dieser PANZER her?

»Das frage ich mich auch (lacht). Vermittelt hat das jemand vom Club Z7 aus der Schweiz. Ich dachte erst, dass man mich verarschen will. Aber es war tatsächlich so, dass Stefan (Schwarzmann, Accept-Schlagzeuger - jj) Langeweile hatte, im Z7 einen saufen ging und merkte, dass er nebenbei noch ein bisschen Musik machen könne. Herman (Frank, Gitarrist von Accept und Victory - jj) war ebenfalls schnell an Bord. Das hörte sich natürlich super an, aber ich hatte nur unter der Bedingung Interesse, dass wir erst mal Songs schreiben und gucken, wohin das Ganze führt. Auf ´ne Coverband, die mit Material von Accept und Destruction durch die Gegend tingelt, hatte ich keinen Bock. Wir haben uns zunächst auf eine grundsätzliche Richtung geeinigt. Herman ist ein klassischer Heavy-Metal-Gitarrist, der mit Destruction nicht unbedingt was anfangen kann und anfangs dachte, dass es ihm zu hart wird. Aber wir haben eine gute Mischung gefunden. Nach den ersten Kompositionen war klar, dass wir uns irgendwo zwischen Judas Priest und Motörhead ziemlich wohl fühlen. Wir sind härter als Accept, aber noch lange kein Thrash. Also eher ein bisschen wie Metal Church, doch trotzdem kein US-Metal. Verdammt, ich merke gerade, wie schwer es ist, unseren Stil zu beschreiben (lacht). So was spielt ja heutzutage kaum noch jemand.«...

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