RH #331Interview

JAGUAR

Mathematik: mangelhaft

JAGUAR

Glaubt heutzutage wirklich noch jemand ernsthaft, dass Speed- und Thrash Metal in Amerika erfunden worden sind? Die Wurzeln der Bewegung gehen eindeutig zurück zu englischen Formationen wie Venom, Raven, Satan und... JAGUAR. Lange Zeit galt ´Axe Crazy´ als das schnellste Metal-Stück aller Zeiten, 1982 über das legendäre Neat-Label als zweite Single der Band aus Bristol veröffentlicht. Diesen Ansatz machten sich Metallica und Slayer zu eigen und katapultierten das Genre mit „Kill ´Em All“ sowie „Show No Mercy“ in ungeahnte Sphären. Freilich „with a little help from my friends“, wie Lars Ulrich in den Linernotes zum neuen JAGUAR-Album „Metal X“ zugibt: ´Whiplash´ ist nämlich nichts anderes als eine schnellere Version der JAGUAR-Nummer ´Stormchild´.

Mit „Metal X“ liegt JAGUARs insgesamt erst fünftes Studioalbum vor. Das „X“ im Titel kann demnach nicht auf den zehnten Longplayer der Band anspielen. Aber wofür steht es dann? Für das gewisse Etwas, den „X Factor“? Gitarrist und Gründungsmitglied Garry Pepperd bringt Licht ins Dunkel:

»Ha, sehr gute Frage. Als wir „Metal X“ ursprünglich aufgenommen haben, nämlich 2013, waren genau zehn Jahre seit unserem letzten Studioalbum „Run Ragged“ vergangen. Hm, jetzt schreiben wir aber das Jahr 2014, womit es bereits elf Jahre sind. Dumm gelaufen.«

Dem ist schwierig zu widersprechen. Insgesamt kann man sowieso nicht behaupten, dass JAGUAR in ihrer 35-jährigen Bandhistorie jederzeit vom Glück verfolgt gewesen wären. Ihr größtes Problem war...

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