RH #331Interview

ACRASSICAUDA

Bier statt Bomben

ACRASSICAUDA

Was passierte eigentlich mit der Band ACRASSICAUDA aus der beeindruckenden Dokumentation „Heavy Metal In Baghdad“? Wir gruben die Kerle in New Jersey aus und guckten, wie es ihnen seitdem ergangen ist.

Zur Erinnerung: ACRASSICAUDA waren der erste Metal-Act im Irak. Die Musiker fanden sich 2000 zusammen, absolvierten trotz widrigster Umstände einige Gigs, flohen aber nach Morddrohungen diverser islamischer Irrlichter 2006 ins benachbarte Syrien. Als ihnen dort die Abschiebung zurück in den Irak drohte, setzten sie sich mit Hilfe von Spenden in die Türkei ab. Weltbekannt wurden ACRASSICAUDA 2007 durch den kanadisch-amerikanischen Film „Heavy Metal In Baghdad“, der das Leben der Musiker zwischen 2003 und 2006 zeigt und mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde. 2008 und 2009 reisten die Bandmitglieder mit UN-Unterstützung in die USA weiter, wo sie heute leben. Ihre Familien mussten sie im Irak zurücklassen. 2010 veröffentlichten ACRASSICAUDA die Vier-Track-EP „Only The Dead See The End Of The War“, die von Testaments Axel Skolnick produziert wurde und angegroovten Thrash mit einem coolen Endachtziger/Frühneunziger-Vibe und orientalischen Schwingungen präsentiert. Vor kurzem wurde eine Crowdfunding-Kampagne für das erste Album „Gilgamesh“ abgeschlossen.

Der 30-jährige Drummer Marwan Samarae (wundert euch nicht über die verschiedenen Nachnamen, die von dem Herrn kursieren, das hier ist sein liebster, »und er steht auch auf meiner Kreditkarte«) lacht über die Frage, ob er sich noch...

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