RH #330Krach von der Basis

SUN WORSHIP

Nein!

SUN WORSHIP

Nach einem Demo, zwei Splits und einer EP haben die Berliner SUN WORSHIP - mittlerweile ein ganz heißes Underground-Eisen - mit „Elder Giants“ vor einigen Monaten das vielleicht beste Black-Metal-Album des Jahres abgeliefert. Und das, obwohl sich die Truppe gar nicht als Teil der Black-Metal-Szene versteht. Gitarrist und Sänger Lars bringt ein wenig Licht ins Dunkel.

Lars, ihr baut zwar keinen großen „Kult“ um die Band auf, viel zu erfahren ist über SUN WORSHIP allerdings nicht. Wie setzt sich die Band zusammen, und was ist euer Background?

»Es gibt halt auch nicht viel zu erfahren, was unseres Erachtens irgendwie von Belang wäre. Wichtig ist, was wir machen - nicht, wer wir sind. SUN WORSHIP gibt´s seit Anfang 2010, wobei wir uns schon seit einiger Zeit kennen und zumindest unser Drummer und ich bereits länger die Idee zu dieser Band hatten. Dabei ging es auch darum, diese Art von Musik auf das Wesentliche zu reduzieren, was übertriebene Selbstdarstellung ausschließt. So was ist nicht unser Ding.«

Euer Bandname legt eine gewisse Demut nahe. Welche Rolle spielt die Natur wirklich für SUN WORSHIP?

»Für mich persönlich eine große, aber wir haben da keine Agenda. Der Bandname wirft regelmäßig Fragen auf und stößt auch manchmal auf Unverständnis, was gut ist.«

Unterstützen eure Texte lediglich die Musik, oder ist eher die Musik ein Vehikel, um eure Anliegen zu kommunizieren?

»Eher Ersteres. Nicht dass die Texte per se unwichtig wären oder es keinen konzeptuellen Überbau gäbe...

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