RH #330Krach von der Basis

CRUCIFYRE

Die Hure Babylon

CRUCIFYRE

CRUCIFYRE waren schon einmal auf diesen Seiten vertreten. Damals noch, weil sie mit ihrem old-schooligen Debüt überzeugen konnten. Mit ihrem Zweitling überraschen die Schweden allerdings wirklich: „Black Magic Fire“ ist nichts weniger als ein kleines Meisterwerk, das auf einem soliden Death-Metal-Fundament Venom mit Aura Noir kreuzt und noch eine ordentliche Schippe Heavy Metal draufpackt.

Yasse, mit eurem Debütalbum „Infernal Earthly Divine“ wart ihr für das große Old-School-Death-Metal-Revival ein bisschen zu früh dran. Trotzdem habt ihr euch dazu entschlossen, nicht einfach ein weiteres Album im Stile eurer ersten Platte zu machen, sondern Elemente in euren Sound zu integrieren, die euch deutlich von den aktuellen Old-School-Releases abheben. Wie kam es zu dieser Entwicklung?

»Schon als ich die Band gegründet habe, wollte ich Musik spielen, die ich vermisste. Zwar wurde unser Debüt mit dem Death-Metal-Label versehen, aber eigentlich war unsere Intention in erster Linie, Metal zu spielen, wie er unserer Meinung nach sein sollte: heavy und intensiv. In Bezug auf Metal habe ich heute immer noch denselben Geschmack wie als Teenager. Und das sind eben die Originale aus den Siebzigern und Achtzigern. Den größten Eindruck haben Black Sabbath, Motörhead, Mercyful Fate, Slayer und Bathory auf mich gemacht. Und so erklärt sich die Musik, die ich spiele.«

Manchmal erinnern die Vocals auf „Black Magic Fire“ an Cronos von Venom, manchmal an einen besonders düsteren Johan Edlund. Der...

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