RH #330Krach von der Basis

COLUMNS

Das Ding aus dem Sumpf

COLUMNS

In der Grindcore-Ecke weht derzeit ein derart frischer Wind, dass man schon versucht ist, von einem dritten Frühling zu sprechen. Dazu gehören auch COLUMNS aus Charlotte, North Carolina, die mit „Please Explode“ gerade ihren überzeugenden Langspiel-Einstand bei Relapse Records hingelegt haben.

Man muss der Vollständigkeit halber anmerken, dass besagtes Album eine Sammlung von Material vorangegangener EPs ist, die von der Band zuvor in Eigenregie unters Volk gebracht wurden.

»Ja, wir haben die alten EPs draufgepackt, mit neuem Mix und Mastering. Die ursprüngliche Soundqualität war ein bisschen schwach. Nun können unsere Fans das Ganze noch mal mit besserem Sound und einem coolen Artwork haben«, klärt Shouter Adam Cody auf, der hinterherschiebt, dass neues Material bereits in der Mache ist. »Wir arbeiten schnell, die Songs fließen nur so!«

Bestechend an vorliegendem Material ist der verhältnismäßige Abwechslungsreichtum. Da, wo andere Grind-Kapellen unentwegt in Lichtgeschwindigkeit nach vorne flüchten, rocken COLUMNS auch gerne mal punkige, thrashige oder sludgige Parts raus.

»Zu viel des Guten ist bei Metal-Musik halt auch schon mal eine schlechte Sache«, meint Cody. »Jeder liebt Blasts und Doublebass. Richtig machst du das aber erst, wenn du diese als fließende Überleitungen verwendest, anstatt das Ganze niemals enden zu lassen. Bei uns kommen die Einflüsse aus allen möglichen Ecken, wir stehen auf verschiedene Musik - außer auf Scheißpop und Scheißcountry.«

So fängt...

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