RH #330Interview

MORDRED

Haste mal ´nen Tourbus?

MORDRED

Als MORDRED Mitte der Achtziger in der Bay Area auf der Bildfläche erschienen, waren die Reaktionen der Hartwurstszene gespalten. Während tolerante Zeitgenossen den spektakulären Mix aus Thrash Metal, Funk, Samples und einem scratchenden DJ (!) als innovativ abfeierten, war die Gesinnungspolizei froh, als die Combo nach zehn Jahren und drei Studioalben das Handtuch warf. Jetzt ist das Sextett in der Besetzung Scott Holderby (v.), Jim Sanguinetti (g.), Danny White (g.), Art Liboon (b.), Aaron Vaughn (keys/turntables) und Jeff Gomes (dr.) wieder aktiv.

Danny, warum haben sich MORDRED 1994 aufgelöst?

»Weil die Reaktionen auf unsere letzte Scheibe „The Next Room“ nicht gut waren und sich die Platte auch nur mäßig verkauft hat. Außerdem hatten wir zu dem Zeitpunkt viele Probleme innerhalb der Band. Irgendwie ähnelte unsere Situation einer schlechten Ehe. Nachdem uns Scotty schon nach der „Visions“-EP verlassen hatte, haben wir uns dann auch noch von unserem Manager Alexis getrennt. Daraufhin versuchte sich Gannon (Hall, Ex-Drummer - buf) eine Weile als neuer Manager, doch irgendwie war die Luft raus. Von daher war ich auch nicht überrascht, als er mir eines Tages vorschlug, die Band aufzulösen. Da ich schon seit längerem keinen Spaß mehr hatte und auch als Songwriter nicht mehr inspiriert war, habe ich sofort zugestimmt.«

Seit wann gibt es euch wieder?

»Es gab 2001 schon einmal eine Reunion. Allerdings kann ich darüber nicht viel sagen, da ich seinerzeit in Cleveland als...

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