RH #330From the Underground

SALEM

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SALEM

One-Hit-Wonder gab es in der Ära der unübertroffenen NWOBHM zuhauf. Aber selbst diese Bezeichnung dürfte für SALEM aus Hull, einer grauen Hafenstadt im Nordosten Englands, noch einigermaßen schmeichelhaft sein. Ihre einzige, auf 500 Kopien limitierte 7“-Single „Reach To Eternity“ (mit ´Cold As Steel´ auf der B-Seite) aus dem Jahre 1982 war derartig rar, dass nur eingefleischte Sammler überhaupt von der Band Wind bekamen. Speziell die gerade einmal 25 Exemplare mit exklusivem Teufelsfratzen-Wraparound-Poster-Cover galten schon damals als hübsche Wertanlage. SALEM waren lange Zeit vielen Leuten nur als das Nachfolgeprojekt der wesentlich bekannteren Ethel The Frog geläufig, bei denen Paul Tognola (g.) sowie Paul Conyers (dr.) mitwirkten.

Aber gut Ding will eben manchmal Weile haben, und so erschien 2009 mit „In The Beginning...“ erst eine famose Demo-Compilation über High Roller Records, und jetzt, schlappe 35 Jahre nach der Bandgründung, liegt das reguläre Debütalbum „Forgotten Dreams“ auf Pure Rock Records vor. 2013 hatten die Nordengländer bereits beim Brofest in Newcastle upon Tyne die Fans begeistert.
Im Juli diesen Jahres treffe ich Bassist Ade Jenkinson beim Warm-up zum Headbanger´s Open Air in der alles andere als lauschigen Lauschbar in Downtown Itzehoe. Wir verziehen uns in den Backstage-Bereich im ersten Stock, der nicht größer ist als eine Besenkammer, um über das Album „Forgotten Dreams“ zu parlieren – eine durch und durch britische Angelegenheit, hart an der Grenze...

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