RH #329Krach von der Basis

KEITZER

Leid, Tod, Zerstörung

KEITZER

Unter Freunden derben Gezimmers gilt die NRW-Gang KEITZER schon länger als ernstzunehmende Hausnummer. Ihre schnörkellos straighte, dafür umso intensivere Wand aus Deathgrind-Geblaste brachte ihnen in der Vergangenheit nicht nur immer wieder Vergleiche mit Misery Index, sondern u.a. auch mit Marduk ein.

»Grundsätzlich sind diese Vergleiche nicht ganz falsch, auch wenn ich das mit Marduk nicht komplett nachvollziehen kann«, meint Basser Simon. »Ich denke, Misery Index passt insofern, als dass beide Bands Geblaste, Groove-Passagen und einige melodiösere Parts mit coreigen Vocals mischen. Allerdings gibt´s auch klare Unterschiede. Ehrlich gesagt habe ich immer Probleme damit, uns zu lokalisieren. Das sollen andere entscheiden. Wir sind der Meinung, dass wir recht eigenständig klingen.«

Da ist wohl was dran. Gratulation jedenfalls zum neuen Album „The Last Defence“. Ich weiß, dass ihr bei vorangegangenen Veröffentlichungen schon mal nicht ganz mit dem klanglichen Endergebnis zufrieden wart. Da gibt´s bei der neuen CD aber mal gar nichts zu meckern, was?

»Genau. Dieses Mal sind wir zu 99,9 Prozent zufrieden. Besonders die letzte Platte „Descend Into Heresy“ hatte unserer Meinung nach keinen besonders guten Sound - vor allem, was das Schlagzeug anging. Dieses Mal waren wir im Soundlodge-Studio, und Jörg Uken hat einen Superjob gemacht. Die Chemie stimmte zwischen uns, wir waren gut vorbereitet, und alles lief wie am Schnürchen. Beim Mix und Master haben wir blind auf sein Urteil...

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