RH #329Krach von der Basis

BLACK ANVIL

Kiss this!

BLACK ANVIL

Nach zwei Alben, die vornehmlich dem Black Metal zuzuordnen waren, haben die New Yorker BLACK ANVIL mit „Hail Death“ ein episches Monsteralbum eingespielt, das es auf knapp 70 Minuten Spielzeit bringt. Musikalisch sprengt man mit diesem Mammutwerk die eigenen Wurzeln und erlaubt Doom-, Hardcore-, Thrash- und traditionellen Metal-Einflüssen Einzug in den schwarzmetallischen Kosmos.

»Wir haben vier Jahre unseres Lebens in dieses Album investiert. „Hail Death“ ist von enormer Bedeutung für uns und hat uns eine Menge Schweiß und Blut gekostet«, unterstreicht Bassist/Sänger Paul Delaney die große Wichtigkeit des dritten BLACK ANVIL-Longplayers.

War es denn für euch von vornherein klar, eine derart ausufernde und massiv-metallische Bestie zu komponieren?

»Ja, das war auf jeden Fall klar, denn wir wussten, dass der nächste Schritt in eine andere Richtung gehen muss, da wir nicht zweimal das gleiche Album aufnehmen wollten. Als Band möchten wir stets wachsen und kreativen Fortschritt erkennen lassen. Mit diesen Gedanken haben wir uns auf die musikalische Reise namens „Hail Death“ begeben und uns einfach fallen lassen. Dabei haben wir anfangs nicht realisiert, wie lange die einzelnen Songs werden würden. Wir haben so lange an den Songs herumgewerkelt, bis wir das Gefühl hatten, dass sie fertig sind.«

Betrachtest du Black Metal noch immer als das Fundament eurer Musik?

»Absolut! Black Metal ist auf jeden Fall das Fundament unseres Sounds. Aber mittlerweile machen wir uns keine...

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