RH #329Krach von der Basis

MARTYRDÖD

In Trance

MARTYRDÖD

Mit „Käng“, wie die Schweden D-Beat bis zum Anschlag nennen, haben die Göteborger MARTYRDÖD vor über zehn Jahren begonnen. Ruhiger ist ihr aktuelles Album „Elddop“, übersetzt „Feuertaufe“, nicht geworden, aber ausdrucksstärker. Sänger und Gitarrist Micke Kjellman sowie Drummer Jens Bäckelin erzählen, warum.

„Elddop“ wirkt als ganzes Album dunkel, hat aber lichte Momente, die es sehr leicht machen, sich auf die Dunkelheit einzulassen. Das ist neu. Eure vorigen Alben haben mitgerissen oder einen überrollt.

Jens: »Wir haben uns einfach mit Mickes Melodien treiben lassen und nicht ewig an den Songs gearbeitet oder uns selbst zensiert. „Elddop“ ist bei weitem das reinste und offenste MARTYRDÖD-Album.«

Micke: »„Elddop“ ist aufregend und intensiv. Wir haben alle Arbeitstitel für die Songs beibehalten - einfach das Erste, was mir eingefallen ist. Es ging alles sehr impulsiv und schnell voran. Es steckt MARTYRDÖD drin, und die Musik ist natürlich brutal (lacht).«

Micke, deine Screams sind äußerst rau.

Micke: »Wenn ich einen Song im Kopf habe, ist das so (pfeift eine Melodie, schreit dann tonlos), mit allen Instrumenten und dem kompletten Sound. Und es ist wichtig, den Gesang im Mix weit vorn zu haben. Sonst klingt es, als hätte man Angst.«

Mitten ins Gesicht.

Micke: »Genau. Fast bedrohlich, wie ein Wahnsinniger. Wie MARTYRDÖD eben.«
Wessen „Feuertaufe“ ist „Elddop“?

Micke: »Es könnte die von jedem sein. Es könnte deine Feuertaufe sein. ´Elddop´ ist ein emotional aufgeladener...

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