RH #329Interview

SANCTUARY

Nackt in den Weltuntergang

SANCTUARY

„Es gab ein Leben vor Nevermore - und das hieß Sanctuary.“ So stieg Boris Kaiser in seine Top-500-Jubelkritik zum Power-Metal-Meilenstein „Into The Mirror Black“ ein. Nach dem (vorzeitigen?) Ende von Nevermore und der Veröffentlichung eines gewissen „The Year The Sun Died“ muss man derzeit konstatieren: Es gibt ein Leben nach Nevermore - und das heißt SANCTUARY.


So mancher Fan mag sich daran stören, dass die Stilistiken der beiden Bands auf „The Year The Sun Died“ ineinandergreifen und man sich nicht an dem mit den ersten beiden Alben etablierten SANCTUARY-Erfolgsrezept abarbeitet. Andererseits ist es nur logisch und konsequent, dass Sänger Warrel Dane Einflüsse aus seiner Nevermore- und Solo-Vergangenheit auf dem SANCTUARY-Comeback einbringt - genauso, wie er damals Elemente des SANCTUARY-Sounds in das erste Nevermore-Album integrierte. Außerdem sind seit der Veröffentlichung von „Into The Mirror Black“ fast 25 Jahre ins Land gezogen, in denen die Uhren auch bei seinem Songwriting-Partner und Gitarristen Lenny Rutledge nicht stehen geblieben sind. Nachdem wir Lenny und Warrel bereits für unseren exklusiven Lauschangriff in Seattle besuchten (s. RH 327), treffen wir die beiden diesmal zum Interviewtermin im Century-Media-Office. Warrel wirkt etwas fahrig, lobt Dortmund als seine liebste Stadt in Deutschland (»Wahrscheinlich, weil ich so oft hier war und so viele Leute kenne!«), war allerdings noch nie im quasi ans CM-Gebäude angrenzenden Fredenbaumpark (»Da ist ein Park?«). Lenny ist hingegen die Ruhe selbst, genehmigt sich bereits nachmittags ein kühles Beck´s und präsentiert auf seinem Laptop stolz das finale „The Year The Sun Died“-Coverartwork von Travis Smith....

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