RH #329Interview

ELECTRIC WIZARD

Bumsfidel

ELECTRIC WIZARD

Vier verfluchte Jahre. Vintage-Pornos. Krieg gegen das Business. Rauswürfe ohne Ende. Eine magische Beziehung. Songwriting als Inzest. Zeit, zu sterben. ELECTRIC WIZARD sind zurück.

Wie stellt man sich einen elektrischen Zauberer eigentlich vor? Ganz schön böse vermutlich, ein übellauniger Koloss, dessen Blähungen die Erde erbeben lassen und der nicht mal dann lächeln würde, wenn im Radio ´Electric Funeral´ von Black Sabbath liefe. Einen derart finsteren Zeitgenossen vermutet man auch in Justin „Jus“ Oborn, immerhin hat er mit ELECTRIC WIZARD ein Monster erschaffen, das die Welt seit 1993 mit drogenumnebelten Sound-Monolithen und satanischen Beschwörungen heimsucht. Es scheint also tatsächlich Magie im Spiel zu sein, wenn wie im Falle von Oborn Schein und Sein so weit auseinanderklaffen: Der leicht untersetzte Brite ist die Liebenswürdigkeit in Person, lallt mit schwerer Zunge durchs Telefon und kann sich über jeden noch so lauwarmen Scherz dermaßen kaputtlachen, dass selbst die Thematik des neuen Albums „Time To Die“ zu einem tödlichen Witz wird.

»Yeahehehe, wir widmen uns auf dieser Platte dem Tod, und dementsprechend ist es ein ernstes, schweres Album geworden, hihi. Unsere bisherigen Werke hatten alle eine übergeordnete Klammer wie Rache, Drogen oder schwarze Magie, und das ist diesmal nicht anders. Allerdings sind wir nicht so methodisch vorgegangen. Die Platte ist im Gegensatz zum Vorgänger „Black Masses“, auf dem wir möglichst halluzinatorisch klingen wollten,...

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