RH #328Krach von der Basis

SAMMATH

Totale Arroganz

SAMMATH

Mit dem fiesen Blast-Brocken „Godless Arrogance“ konnten die Holländer SAMMATH zu Recht satte acht Punkte einfahren. Zwischen der Eiseskälte von Immortal und dem Sperrfeuer der Panzerdivision Marduk schlagen Jan Kruitwagen und seine Kollegen eine blutige Schneise. Bei so viel Hass kein Wunder.

»Alle Religionen sind unglaublich lächerlich, und genau darum drehen sich die meisten unserer Lyrics. Dazu kommen noch diverse Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg und meine persönliche „Fuck everyone!“-Einstellung. Mach nur, was du wirklich willst, und höre nicht auf andere. Das meiste, was man unter purem Black Metal versteht, langweilt mich. Dünner Sound, Texte über Satan - wen interessiert´s? Aggression in der Musik kann man nicht mit Songs über Wälder und Kerzen-Sessions erreichen. Meine Themen sind Stärke und völlige Arroganz. Krieg, Massenerschießungen, Schützengräben, Millionen von Kriegstoten, religiöse Idioten - es gibt mehr als genug reale Themen, über die man schreiben kann.«

Obwohl ich nicht der größte Black-Metal-Fan bin, hat mich eure Platte mit ihrer konsequenten Radikalität überzeugt. Zwar dominieren die Black-Metal-Merkmale vordergründig, dennoch habt ihr ein solides Death- und Thrash-Fundament. Was ist euer musikalischer Background?

»Wir hören oft, dass Leute, die ansonsten auf harten Thrash- oder Death Metal stehen, auch SAMMATH mögen. Ich bin 40 Jahre alt und in Australien aufgewachsen. Anfangs habe ich Rose Tattoo, AC/DC und The Angels gehört, später dann...

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