RH #328Interview

SPACE CHASER

Berlin Is Burning

SPACE CHASER

Hauptstadt-Hype? Denkste. Während Hunderttausende auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor WM-Party feiern, verirren sich nicht mehr als 50 Seelen in einen Club an der Oberbaumbrücke, um Vicious Rumors zu huldigen.

Die Berliner Metalszene ist problematisch wie eh und je. Das Herz der einstigen Mauerstadt hat aber nie aufgehört zu schlagen, die Quirligkeit der Vorwendezeit hat im Hier und Jetzt ein Ventil gefunden. Berlin ist, trotz exponentiell steigender Mieten, immer noch Hort der Kreativszene. Und dann und wann gibt es auch metallische Geistesblitze, Anflüge von Genialität. Völlig unvermittelt und überraschend. Kadavar wurschtelten jahrelang unbemerkt vom Mainstream mit ihrem starrköpfigen Doom Rock vor sich hin. Die Bärte wurden lang und länger. Heute sind sie Everybody´s darlings, das Feuilleton zerbricht sich den Kopf. Oder The Oath: Absolvieren gerade mal eine Handvoll Gigs, spielen dann eines der besten Debütalben seit Angel Witchs „Angel Witch“ ein - und lösen sich auf, noch bevor die Platte überhaupt in den Läden steht. So werden Legenden geboren. Und jetzt auch noch SPACE CHASER. „Watch The Skies!“ ist ein Album, das es ohne Weiteres mit den Granden des amerikanischen Thrash Metal aufnehmen kann.
Das an sich ist ja schon mal ein riesiges Kompliment. Bereits seit Zeiten der indirekten Vorgängerband Tracer wurde Leo Schachts Truppe stadtweit als das nächste große Ding gehandelt. „Watch The Skies!“ ist tatsächlich das erhoffte Referenzwerk geworden.

»Das freut mich...

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